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	<title>INTERVIEW MAGAZINE GERMANY</title>
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	<description>INTERVIEW MAGAZINE GERMANY</description>
	<pubDate>Mon, 21 May 2012 15:06:38 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Ausstellungen im Sommer 2012</title>
				
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 15:06:38 +0000</pubDate>

		<dc:creator>INTERVIEW MAGAZINE GERMANY</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[21/05/2012, daily]]></category>

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		<description>Um welche Ausstellungen kommen Sie kommenden Juni nicht herum? Und wohin in Deutschland sollten Sie unbedingt einen Ausflug planen? Wir präsentieren Ihnen eine Vorschau auf die wichtigsten Ausstellungen, die Sie im nächsten Monaten nicht verpassen sollten. Unter anderem mit Documenta (13) in Kassel, Jeff Koons in Frankfurt und Anselm Kiefer in Bonn.
.

"documenta 13" 
(9. Juni - 16. September 2012 in Kassel)
.
&#60;img src="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443297/documenta.jpg" width="640" height="424" width_o="640" height_o="424" src_o="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443297/documenta_o.jpg" data-mid="17739902"  border="0" align="left"/&#62;
.
Die Mutter aller Ausstellungen für Moderne Kunst öffnet im Juni zum 13. Mal ihre Pforten. Genau wie bei vielen anderen Ausstellungen zur Zeit soll die Kapitalismuskritik im Mittelpunkt der Kunstveranstaltung stehen. Lesen Sie außerdem unser Interview mit der Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev in der aktuellen Ausgabe von INTERVIEW.



"Choreographie der Massen. Im Sport. Im Stadion. Im Rausch"
(06. Juni - 12. August in der Akademie der Künste, Berlin)

Die beiden Kuratoren Gert Kähler und Volkwin Marg wollen der Wechselwirkung von Sport, Architektur und Fankultur nachspüren. Der Bogen spannt sich vom sakralen Hintergrund des Wettkampfes in der Antike bis zur heutigen Politisierung und Kommerzialisierung während Stadienbauten von Akademie-Mitgliedern  den Schwerpunkt der Schau bilden werden. 



"Diane Arbus" 
(22. Juni - 23. September in den Berliner Festpielen)

Die Fotografin Diane Arbus war waschechte New Yorkerin. Dort wurde sie geboren, dort lebte und starb sie auch, aber vor allem fotografierte sie im Big Apple. Jene Schwarzweiß-Fotografien werden jetzt in einer großen Retrospektive ausgestellt.



"Jeff Koons" 
(20. Juni - 23. September in Frankfurt)
.
&#60;img src="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443297/Schirn_Presse_Koons_Popeye_Train_Crab_2008.jpg" width="640" height="819" width_o="640" height_o="819" src_o="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443297/Schirn_Presse_Koons_Popeye_Train_Crab_2008_o.jpg" data-mid="17740174"  border="0" align="left"/&#62;
.
Ganz Frankfurt ist im Jeff-Koons-Fieber: Die Schirn zeigt in der Ausstellung "Jeff Koons. The Painter“ mehr als 40 großformatige Gemälde. Hier wird es vor allem um die künstlerische Entwicklung gehen. Im Liebighaus hingegen werden unter dem Titel "Jeff Koons. The Sculptor“ bekannte sowie neue Skulpturen des Künstlers gezeigt.



"Anselm Kiefer - Am Anfang. Werke aus dem Privatbesitz Hans Grothe" 
(20. Juni bis 16. September in der Bundeskunsthalle, Bonn)

Anselm Kiefer ist einer der bedeutendsten internationalen Künstler unserer Zeit. Seine epischen Werke faszinieren nicht zuletzt durch ihre ungewöhnliche Materialwahl, die die inhaltliche Aussage unterstützt: Dick aufgetragene Farbschichten, Erde, Blei, Lack, Pflanzen, Kleidung oder Haare lassen die Arbeiten über den zweidimensionalen Bildraum hinausgreifen. Von den Arbeiten Anselm Kiefers hat sich Hans Grothe 2005 beim Verkauf seiner umfangreichen Sammlung nicht getrennt, da die Faszination des Sammlers für die einzigartige künstlerische Haltung Kiefers ungebrochen über die Jahrzehnte anhielt.



"Florian Baudrexel" 
(23. Juni - 2. September im Hamburger Kunstverein)

Der bildende Künstler Florian Baudrexel entwickelt für seine Einzelausstellung im Erdgeschossraum des Kunstvereins zwei unterschiedliche Raumkonzepte: Einen Raum der Leere, der wenig Anhaltspunkte bietet und einen Raum der Fülle, der in sein eigenes Zentrum dringt und die Trennung zwischen begrenzender Hülle und Raum auflöst.



"Claes Oldenburg - The Sixties" 
(23.Juni bis 30. September im Museum Ludwig, Köln)
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&#60;img src="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443297/claes oldenburg.jpg" width="640" height="726" width_o="640" height_o="726" src_o="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443297/claes oldenburg_o.jpg" data-mid="17740486"  border="0" align="left"/&#62;
.
Der schwedische Künstler Claes Oldenburg  hat die Entwicklung der Kunst seit den 1950er Jahren maßgeblich geprägt: Vom Happening über die Popart und dier Installationskunst bis hin zur künstlerischen Eroberung des öffentlichen Raumes ist bei ihm alles dabei, was aus dieser Zeit maßgeblich scheint. Die Ausstellung im Museum Ludwig spürt dem Jahrzehnt des Aufbruchs in Oldenburgs Werken nach.



„Engagierte Architektur – Manifeste zur Veränderung der Gesellschaft“  
(14. Juni - 02. September in der Pinakothek der Moderne, München)

Nicht nur Literaten, Philosophen und Musiker, sondern auch Architekten mischten sich immer wieder in die Geschicke der gesellschaftlichen Entwicklung ein. Die "Pinakothek des Moderne" zeigt Architekten, die nicht nur Umwelt und Wohnform der Menschen verbessern, sondern mit ihren Manifesten und Bauten auch eine Veränderung der Gesellschaftsform bewirken wollten.




- Nina Scholz
</description>
		
		<excerpt></excerpt>

		<!--<wfw:commentRss></wfw:commentRss>-->

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	</item>
		
		
	<item>
		<title>Interview: Arno und Oskar Rink</title>
				
		<link>http://blog.interview.de/Interview-Arno-und-Oskar-Rink</link>

		<comments>http://blog.interview.de/following/blog.interview.de/Interview-Arno-und-Oskar-Rink</comments>

		<pubDate>Mon, 21 May 2012 13:54:29 +0000</pubDate>

		<dc:creator>INTERVIEW MAGAZINE GERMANY</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[21/05/2012, daily]]></category>

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		<description>Arno Rink ist einer der bekanntesten deutschen Maler der Gegenwart und gilt, als ehemaliger Lehrer von Neo Rauch, David Schnell und Tim Eitel, als Wegbegleiter der Neuen Leipziger Schule. Seine 32-jährige Tochter folgt ihm unter dem Künstlernamen Oskar Rink in die Kunst – wenngleich völlig losgelöst vom Werk des Vaters. Nach einem Modedesignstudium in München und einem Kunststudium in London entwickelt sie heute filigrane Welten aus Papier, die einem dreidimensional wie die Innenseiten von Pop-up-Büchern entgegenspringen. Nun zeigen Vater und Tochter erstmals gemeinsam in einer Doppelausstellung in der Circle Culture Gallery in Berlin ihre Arbeiten, die sie beide fünf Monate lang im Atelier des Vaters in Leipzig angefertigt haben – kreative Diskurse inklusive. Wir haben beide am ersten Ausstellungstag zu den Arbeiten des Einzelnen als auch zu ihrem Umgang miteinander befragt.
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&#60;img src="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443786/AO Rink 01_640.jpeg" width="640" height="442" width_o="1000" height_o="692" src_o="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443786/AO Rink 01_o.jpeg" data-mid="17740682"  border="0" align="left"/&#62;
Bild: Katrin Weber
.
INTERVIEW: Wie haben Sie die Gemälde für die Ausstellung ausgesucht – gemeinsam oder jeder für sich?

ARNO RINK: Das hat alles meine Tochter übernommen. Sie hatte mein vollstes Vertrauen und am Ende haben wir komplett übereingestimmt.

OSKAR RINK: Als ich im Dezember letzten Jahres zu meinem Vater ins Atelier gekommen bin, wusste ich gar nichts von seinen neuen Arbeiten. Beim ersten Betrachten fand ich sie jedoch gleich sehr stark. Das gemeinsame Thema dieser Ausstellung ist schließlich „Atelier“ und ich fand, hierzu passten die neuen Arbeiten einfach sehr gut.

INTERVIEW: Ihre Bildsprache ist im Vergleich zu den früheren Arbeiten viel reduzierter. Was hat es damit auf sich, Herr Rink? 

ARNO RINK: Ich habe irgendwann mal gesagt: „Wenn du mit dieser harten, sehr gegenständlichen Malerei altern musst, dann hast du eine ganz schöne Barriere vor dir.“ Vielleicht war es aber auch nur Überdruß, dass ich die Dinge irgendwann so stehen ließ. Und das ist etwas, was ich mit 30 vielleicht nie zugelassen hätte, und vielleicht auch nicht so gekonnt hätte: eine offene Stelle, die von der Zeichnung lebt. Diese Widersprüche machen mir jedoch auf einmal Spaß. Außerdem sind die Inhalte reduziert – sodass man gerade noch einen Akt sieht. Aber man kann auch mit diesen wenigen Elementen ein Bild gestalten. 

OSKAR RINK: Ich habe ja das Gefühl, dass man im Alter etwas tollkühner wird. Das finde ich gut, denn das heißt ja auch, dass mein Vater noch die nächsten zwanzig Jahre „available“ sein wird. 

ARNO RINK: Für mein Diplom habe ich noch ein Bild aus der Oktoberrevolution mit 300 Figuren gemalt. Dieser Vorzeigezwang und die Eitelkeit lassen irgendwann nach. Ich will mich jetzt nicht vergleichen, aber das war ja bei Corinth nicht anders – die schrittweise Reduzierung. 

INTERVIEW: Würden Sie sagen, dass Ihre Tochter heute mit Anfang 30 anders an die Kunst herangeht?

ARNO RINK: Wir haben früher in der DDR immer gegenständliche, traditionelle Malerei gemacht, während meine Tochter raus aus der Fläche geht und in den Raum hinein geht – auch wenn der durch die Glasscheibe begrenzt ist. Das finde ich toll!

INTERVIEW: Oskar, inwieweit hilft Ihnen bei der Gestaltung Ihr Modedesignstudium, zum Beispiel bei der Jacke aus Papier?

OSKAR RINK: Die Idee zu dem Kostüm entstand, als ich irgendwann beim Aussortieren alte Modezeichnungen gefunden habe. Ich mochte an diesen Zeichnungen immer die Betonung der Taille und das habe ich versucht, nachzubauen. 
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&#60;img src="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443786/_DSC0018_640.jpeg" width="640" height="860" width_o="1602" height_o="2153" src_o="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443786/_DSC0018_o.jpeg" data-mid="17740679"  border="0" align="left"/&#62;&#60;img src="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443786/_DSC0024b_640.jpg" width="640" height="955" width_o="778" height_o="1162" src_o="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443786/_DSC0024b_o.jpg" data-mid="17741586"  border="0" align="left"/&#62;&#60;img src="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443786/Arno Rink_Remington5_640.jpeg" width="640" height="651" width_o="2048" height_o="2083" src_o="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443786/Arno Rink_Remington5_o.jpeg" data-mid="17741592"  border="0" align="left"/&#62;&#60;img src="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443786/Atelier II_640.jpeg" width="640" height="821" width_o="2048" height_o="2627" src_o="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3443786/Atelier II_o.jpeg" data-mid="17741596"  border="0" align="left"/&#62;
Courtesy: Circleculture Gallery ©Oskar Rink
.
INTERVIEW: Haben Sie schon immer gerne gebastelt?

OSKAR RINK: Ja, ich habe auch regelmäßig als Kind an Bastelwettbewerben teilgenommen. 2009 hatte ich eine Phase, in der ich nicht ganz wusste, was aus mir werden soll. Und in dieser Zeit war das Basteln eine Art Beschäftigungstherapie für mich. Ich habe damals für eine Gruppenausstellung in Berlin eine kleine Stadt gebaut, ähnlich der aktuellen Arbeit, und habe seitdem nicht mehr damit aufgehört.

INTERVIEW: Wie kann man sich die Zusammenarbeit im Atelier des Vaters eigentlich vorstellen? 

OSKAR RINK: Ich habe meinen Vater sehr oft befragt, wenn ich an einem Punkt war, an dem ich nicht mehr weiterkam, und für den sich mehrere Lösungen anboten.

ARNO RINK: Es sind aber meinerseits immer Vorschläge gewesen...

INTERVIEW: Rutscht einem nicht oft der väterliche Rat heraus, gerade wenn man auf demselben Gebiet tätig ist?

ARNO RINK: Es ist wirklich nicht ganz einfach. Aber da ich lange auch Studenten unterrichtet habe, weiß ich, dass man am Anfang immer offensiver ist und sich dann zurückhält, sobald man dem anderen vertraut. Auch ist das hier ist eine Ausstellung, die auf Augenhöhe stattfindet und das halte ich für sehr wichtig. 

OSKAR RINK: Klar ist mein Vater der gemachte Künstler. Aber unsere Sachen sehen ganz unterschiedlich aus. Ich bin froh, dass wir uns da nicht zu ähnlich sind.

ARNO RINK: Ich mag es, wenn sie Dinge macht, die mir fremd sind. Weil das zeigt, dass eine Abnabelung stattgefunden hat, ohne dass sie sich entfremdet. Dennoch sind wir uns inhaltlich nicht ganz unähnlich. Es gibt so Gleichklänge in der ästhetischen Haltung, selbst wenn die Umsetzung anders ist. In meinen offenen Bildern gibt es beispielsweise Strukturen wie übereinander liegende Pinsel, die sich auch in ihren Bildern wiederfinden lassen.

INTERVIEW: Wie war das für Sie, wieder als Tochter einige Monate zuhause zu verbringen, um dort gemeinsam mit dem Vater zu arbeiten, Oskar?

OSKAR RINK: Das kam ja vor allem deshalb zustande, weil ich die Rahmen nicht von London aus hierher transportieren konnte. Ich habe seit 16 Jahren nicht mehr bei meinen Eltern gelebt. Deshalb war es schön, zu beobachten, wie sich die Rollen innerhalb der Familie allmählich verschieben, weil man auf einmal auch eine Meinung hat und nicht mehr nur das Kind ist. Mein Vater ist aber bestimmt froh, wenn ich wieder gehe. Ich habe sein Atelier schon stark unter Beschlag genommen.

ARNO RINK: Eigentlich haben wir die Fläche halbiert. Irgendwann kommt man aber rein und merkt, alles ist anders. Aber wir haben es überlebt – im positiven Sinne. 

INTERVIEW: Herr Rink, Sie hatten sich vor Jahren in einem Interview mit der Welt über das Etikett der „Neuen Leipziger Schule" aufgeregt. Wie sehen Sie den Umgang mit dem Begriff und dem Hype heute?

ARNO RINK: Das hat sich eigentlich erledigt –weil sich der Hype aufgelöst hat. Die Jungs haben sich nur solange als Liga zusammengetan, bis jeder einen Galeristen hatte, was irgendwann der Fall war. Es wäre auch seltsam, wenn nach der zweiten Leipziger Schule nach eine dritte kommen würde. Das wird dann einfach unsinnig, und das habe ich damit auch gemeint in jenem Interview. 

INTERVIEW: Was sind Ihre weiteren Pläne, Oskar?

OSKAR RINK: Ich gehe jetzt erstmal zurück nach London, würde aber liebend gerne vermehrt zwischen London und Berlin pendeln. Dem Material Papier bleibe ich jedoch treu. Und das erstmal auch in Schwarz-Weiß. 

Oskar Rink &#38; Arno Rink
Circle Culture Gallery
Gipsstraße 11
10119 Berlin
Läuft bis 16. Juni 2012


- Julia Stelzner</description>
		
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	</item>
		
		
	<item>
		<title>Wochenend­ausflug</title>
				
		<link>http://blog.interview.de/Wochenend-ausflug-14</link>

		<comments>http://blog.interview.de/following/blog.interview.de/Wochenend-ausflug-14</comments>

		<pubDate>Mon, 21 May 2012 10:19:00 +0000</pubDate>

		<dc:creator>INTERVIEW MAGAZINE GERMANY</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[21/05/2012, daily]]></category>

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		<description>Was während des vergangenen Wochenendes im Internet geschah. Unter anderem mit allen News von den Filmfestspielen in Cannes, Kristen Wiigs Abschied von der Show "Saturday Night Live", Justin Biebers neuem Album, einer 3D-Modenschau und vielem mehr.
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&#60;img src="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3442580/Nanni Moretti_640.jpg" width="640" height="960" width_o="1772" height_o="2658" src_o="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3442580/Nanni Moretti_o.jpg" data-mid="17734097"  border="0" align="left"/&#62;
(Jury-Präsident Nanni Moretti in einem Smoking von Giorgio Armani)
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1. Das 65. Filmfestival in Cannes ist in vollem Gange. Lesen sie hier unseren Ausblick, hier alle Kritiken und schauen Sie sich hier Bilder vom roten Teppich an. Es ist jedoch nicht alles Gold, was glänzt: Hinter den Kulissen und in den Feuilletons tobt eine Diskussion darüber, warum alle Filme im Wettbewerb von Männern gedreht und produziert wurden.
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2. Eine traurige Nachricht erreichte uns gestern: Robin Gibb, Sänger der "Bee Gees", erlag seiner Krebs-Erkrankung. Wir werden den 62-jährigen so in Erinnerung behalten, wie wir ihn aus dem "Staying Alive"-Video nur allzu gut kennen:
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3. Das knapp 3-wöchige Theatertreffen ist gestern in Berlin zu Ende gegangen. Den Abschluß machte eine Vorstellung von „Platonov“ (Anton Cechov). Der Alfred-Kerr-Nachwuchspreis wurde an Fabian Hinrichs verliehen. Der mit 10.000 Euro dotierte 3sat-Preis für eine „herausragende künstlerische Leistung“ ging an Regisseur Nicolas Stemann für seine Inszenierung „Faust I + II“. 



4. Nicht nur Sie, auch die Stars hatten Wochenende. Den Beweis liefert der Blog "Oh No They Didn't" mit einem ellenlangen Bilderspam, unter anderem mit Fotos von Denzel Washington und Ashton Kutcher beim Spiel der "Lakers", Nikki Reed, die ihren  24. Geburtstag in Las Vegas feierte, einer ungeschminkten Ke$ha und vielen mehr.



5. Das vergangene Wochenende läutete für den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg einen neuen Lebensabschnitt in doppelter Hinsicht ein; sein Unternehmen ging an die Börse und er heiratete seine langjährige Freundin Priscilla Chan.
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6. Nach sieben Jahren verabschiedete Kristen Wiig ("Bridesmaids - Brautalarm") von der Comedyshow "Saturday Night Live": Sie sang mit Mick Jagger "Ruby Tueday" und auch sonst war der Abschied tränenreich und musiklastig. "Variety" wagte bereits einen Blick in die Zukunft von "SNL" ohne Kristen Wiig als Ensemblemitglied. Sehen Sie hier einen älteren Sketch mit der Comedienne:
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7. 3D ist in aller Munde. Wieso also nicht mal eine dreidimensionale Modenschau veranstalten? Das dachte sich wohl auch die Modemarke Boss und übertrug die Präsentation der "Black Herbst/Winter 2012 Kollektion" aus dem chinesischen "National Agricultural Exhibition Center" als 3D-Screening:
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&#60;img src="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3442580/BOSS_BLACK_SELECTION_SHOW_PARTY_BEIJING_2012_24.jpg" width="640" height="427" width_o="640" height_o="427" src_o="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3442580/BOSS_BLACK_SELECTION_SHOW_PARTY_BEIJING_2012_24_o.jpg" data-mid="17734592"  border="0" align="left"/&#62;
(BOSS Black / BOSS Selection Fashion Show and Party Beijing / Fall / Winter 2012 Collection Womenswear and Menswear at  "China National Agricultural Exhibition Center", Beijing, 18.05.2012 Agency People Image (c.) Michael Tinnefeld)
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8. Sind Sie Justin Bieber-Fan? Dann freuen Sie sich vielleicht wie Millionen andere darüber, dass er die Tracklist zu seinem bald erscheinenden Album "Believe" veröffentlicht hat. Sind Sie kein Justin Bieber-Fan? Dann freuen sie sich vielleicht aber, dass er Lieder mit Ludacris, Big Sean, Drake und Nicki Minaj aufgenommen hat. Blicken Sie hier auf die bisherige Karriere des Kinderstars zurück: 
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9.  Laut und bunt ging es bei den "Billboard Awards 2012 zu". Schauen Sie sich hier alle Bilder an und außerdem eine Übersicht aller Gewinner:
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- Nina Scholz

</description>
		
		<excerpt></excerpt>

		<!--<wfw:commentRss></wfw:commentRss>-->

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	</item>
		
		
	<item>
		<title>Talent: Arielle de Pinto</title>
				
		<link>http://blog.interview.de/Talent-Arielle-de-Pinto</link>

		<comments>http://blog.interview.de/following/blog.interview.de/Talent-Arielle-de-Pinto</comments>

		<pubDate>Mon, 21 May 2012 07:32:09 +0000</pubDate>

		<dc:creator>INTERVIEW MAGAZINE GERMANY</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[21/05/2012, daily]]></category>

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		<description>Etwa 25 Prozent ihrer Teenagerzeit musste Arielle de Pinto unter Hausarrest verbringen. Zur Strafe, weil sie sich piercen ließ. Man könnte die kanadische Schmuckdesignerin also schnell zur Rebellin verklären. Auch wegen des sehr großen nackten Mannes in ihrem Lookbook und wegen des wunderbaren Drecks, den ihr Model dort unter den Fingernägeln zu verknoteten Armbändern trägt. Und auch wegen des Schmucks, den sie macht. Das Talent der Woche im Portrait.
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&#60;img src="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3442582/030_INT_DE04_640.jpg" width="640" height="627" width_o="1200" height_o="1176" src_o="http://payload57.cargocollective.com/1/1/58834/3442582/030_INT_DE04_o.jpg" data-mid="17732695"  border="0" align="left"/&#62;





Bild: Clayton Cubitt
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Doch Arielle de Pinto sagt: „Ich vergesse immer, dass meine Herangehensweise an Schmuck als rebellisch gilt. Meine Intention ist es nicht, einen Gegner auszumachen, aber mir fällt einfach immer wieder auf, wie konservativ die Welt ist.“ Ein wenig, als hätte man in der Silvesternacht mal wieder das Jesusbaby aus Blei gegossen, so sieht einer ihrer Ringe aus. Eine Kette wie ein verknoteter Kettenhaufen. Kompliziert hingeworfen. Als hätten ihre Hände gerade noch die letzte Masche geknüpft, so wirken ihre Preziosen. De Pinto beherrscht ihr Material, ohne es zu beherrschen. Verwahrlost und wunderschön. Seit jeher hat de Pinto eine Faszination für Metall – geht sie an Schlüsselketten vorbei, muss sie sie berühren. 

„Ich häkele mit Silber- und Stahlketten und fertige netzartigen, haptischen Schmuck, der sich an seine Träger anpasst: Die Maschen sind beweglich, die Enden der Ketten sind lose.“ Ihren Klassiker „The Webs“ hat sie über 400-mal gehäkelt, ihr Körper sei deswegen mittlerweile arg beansprucht. Dagegen macht sie Pole-Dance.

Arielle de Pinto hat Kunst studiert, das sieht man, aber Schmuck häkelte sie schon, bevor sie ihr Studium beendet hatte. Nach nur einem Jahr, in dem sie ihre Ketten vor allem auf Ausstellungseröffnungen potenziellen Käufern vorführte, musste sie schon eine Assistentin einstellen. Claire Danes hat Schmuck von ihr gekauft, das Modehaus Trussardi bestellte aus ihrer Kollektion, gerade kommt sie aus Italien, wo sie sich Manufakturen angeschaut hat. Sie arbeitet an verschiedenen Schuhlinien, unter anderem mit der italienisch-englischen Schuhmarke Simona Vanth. De Pintos oft nackte Models, an denen sie ihre Arbeiten präsentiert, haben wohlig weiche Schenkel, fettige Haut und blaue Adern. Aber das alles sieht gar nicht nach Anti-Statement aus. Sondern einfach angenehm vertraut.


- Laura EWERT
</description>
		
		<excerpt></excerpt>

		<!--<wfw:commentRss></wfw:commentRss>-->

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	</item>
		
		
	<item>
		<title>Best of: Diktatoren</title>
				
		<link>http://blog.interview.de/Best-of-Diktatoren</link>

		<comments>http://blog.interview.de/following/blog.interview.de/Best-of-Diktatoren</comments>

		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:25:21 +0000</pubDate>

		<dc:creator>INTERVIEW MAGAZINE GERMANY</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[16/05/2012, daily]]></category>

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		<description>Morgen kommt Sasha Baron Cohens Komödie "Der Diktator" ins Kino. Für Cohen ist es die vierte Verwandlung in ein Alter Ego; nach Ali G, Brüno und Borat hat er nun also den einsamen Herrscher General Aladeen zum Leben erweckt. Aber Cohen ist nicht der erste (und sicherlich auch nicht der letzte) Darsteller, der einen Diktator mimt. Wir blicken zurück auf unsere liebsten Diktatoren in Film und Fernsehen. Welchen mögen Sie am liebsten?
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&#60;img src="http://payload53.cargocollective.com/1/1/58834/3378738/diktator.jpg" width="640" height="964" width_o="640" height_o="964" src_o="http://payload53.cargocollective.com/1/1/58834/3378738/diktator_o.jpg" data-mid="17580746"  border="0" align="left"/&#62;

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Team America: World Police (2004)
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Nicht nur Sasha Baron Cohens General Aladeen, sondern auch Kim Jong Il aus "Team America" war einsam und sang: "I'm So Ronery, so ronery and sadry arone. There's no one, just me onry. Sitting on my rittle throne. I work very hard and make up great prans. But nobody ristens, no one understands. Seems that no one takes me serirousry". Vielleicht hatte Cohen diese Zeilen im Hinterkopf, als er seinen eigenen Film dem kürzlich verstorbenen Kim Jong Il widmete und dessen Asche über dem roten Teppich der Oscar-Verleihung auskippte?



House of Saddam (2008)
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Die vierteilige HBO-Serie "House of Saddam", die im deutschen Fernsehen unter dem Titel "Die Husseins: Im Zentrum der Macht" lief, erzählt vom Aufstieg und Fall des irakischen Diktators und seiner Familie. Besonderer Twist: Yigal Naor, der Saddam-Hussein-Darsteller, flüchtete als irakischer Jude vor Saddam Husseins Regime nach Israel, wo während des Zweiten Golfkriegs sein Haus von irakischen Raketen beschossen wurde.



Bananas (1971)
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Ein weiterer großer Komödiant, ein weiterer durchgeknallter Diktator. Woody Allens "El Presidente" möchte die Landessprache der Bananenrepublik San Marcos von spanisch in schwedisch umändern und macht auch sonst vor keiner überzogenen Verrücktheit halt.



The Great Dictator (1940)
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Charlie Chaplins "Großer Diktator" ist in die Filmgeschichte eingangen. Nicht nur, weil seine Parodie Adolf Hitlers so überaus treffend gelungen war, sondern auch, weil Chaplin es überhaupt gewagt hat, sich dem dem Nationalsozialismus humoristisch zu nähern.



The Dictator (2012)
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Sasha Baron Cohens Film über General Aladeen ist weniger eine Parodie aktueller Herrscher, als viel mehr die Aneinanderreihung besten Fäkalhumors. Statt Systemkritik wird hier viel mehr frech die Frage in den Kinosaal gerufen, wie weit Cohen als Komödiant noch gehen darf. (Wenn es nach uns geht: noch viel weiter!)






- Nina Scholz

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		<title>Kino-Trailer: High Five</title>
				
		<link>http://blog.interview.de/Kino-Trailer-High-Five-8</link>

		<comments>http://blog.interview.de/following/blog.interview.de/Kino-Trailer-High-Five-8</comments>

		<pubDate>Wed, 16 May 2012 12:51:49 +0000</pubDate>

		<dc:creator>INTERVIEW MAGAZINE GERMANY</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[16/05/2012, daily]]></category>

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		<description>Heute schon wissen, was ab morgen in den Kinos läuft: Unter anderem mit Paul Rudd, der in "Our Idiot Brother" sein Talent als sensibler Komödiant unter Beweis stellt, dem Bob-Marley-Biopic, einer Reise in die Welt des LSD-Erfinders Albert Hofmann und einigem mehr.
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&#60;img src="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3415464/paulrudd_1.jpg" width="640" height="425" width_o="640" height_o="425" src_o="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3415464/paulrudd_1_o.jpg" data-mid="17577289"  border="0" align="left"/&#62;
(Paul Rudd in "Our Idiot Brother", Bild: Senator Film Verleih)
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1. Our Idiot Brother
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Paul Rudd ist ein sensibler Komödiant und eigentlich zu nett um die Hauptrolle in großen Comedys zu spielen. Deswegen spielt er oft in Nebenrollen den besten Freund ("I Love You, Man! - Trauzeuge gesucht") oder den vermeintlich schwulen Mitbewohner ("The Object of My Affection - Liebe in jeder Beziehung"). In "Our Idiot Brother" lotet er aus, wie weit man mit dieser Rolle gehen kann, ohne zur Schießbudenfigur zu werden. 



2. The Substance - Albert Hofmann's LSD
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Beim Namen Albert Hofmann fangen allerhand Augen an zu leuchten; die vom frühadolszenten Jugendzimmerbewohner, der gerade die Mythen rund um die "Substance" entdeckt, genauso wie die vom alternden Späthippie, der sich an Erlebnisse aus Jugendjahren erinnert. "The Substance - Albert Hofmann" versucht den Weg und die Wirkung der Droge LSD nachzuzeichnen. Von der Entdeckung in den 40ern bis hin zum subkulturellen Gebrauch in den 70ern.



3. Marley
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Bob Marley, der posthum ein ähnliches Schicksal wie Che Guevara und Marilyn Monroe erfahren hat, nämlich zur popkulturellen Ikone ohne eigenes Leben wurde, soll in der Dokumentation von Kevin Macdonald nicht nur geehrt, sondern auch wieder zum Wesen aus Fleisch und Blut werden.



4. Please Kill Me
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Was, wenn alle sterben könnten, wie sie wollten? Was, wenn sterben geplant ablaufen könnte und man, ähnlich wie bei der Hinrichtung, noch ein letztes Mahl, einen letzten Wunsch erfüllt bekäme? Dann sähe es vielleicht so aus wie in der Sterbeklinik Dr. Kruger, um die es in "Please Kill Me" geht.



5. Frankfurt Coincidences
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Das Problem mit schönen Trailern ist, dass sie oft zuviel vom Film preis geben. Der Trailer zu "Frankfurt Coincidences" hingegen lässt den Zuschauer eher ratlos zurück. Geht es um einen Episodenfilm? Oder ein Kunstexperiment? Wir vermuten, dass es sich zumindest nicht um eine Komödie handelt, können Ihnen aber leider auch nicht mehr sagen.




- Nina Scholz
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		<title>Interview: Moonbootica</title>
				
		<link>http://blog.interview.de/Interview-Moonbootica</link>

		<comments>http://blog.interview.de/following/blog.interview.de/Interview-Moonbootica</comments>

		<pubDate>Wed, 16 May 2012 12:14:56 +0000</pubDate>

		<dc:creator>INTERVIEW MAGAZINE GERMANY</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[16/05/2012, daily]]></category>

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		<description>Moonbootica sind zurück - mit neuem Album („Our Disco Is Louder Than Yours“) und neuem Label (Four Music). Was auffällt: Für die dritte Platte haben sich Tobitob und KoweSix sich mehr denn ja in Richtung Vocal-House orientiert. Dafür braucht man, klar, Stimmen. Deshalb haben die beiden Anthon Mill oder Thomas Azier und niemand geringeren als Redman in die Gesangskabine geladen. Ein Gespräch über die Zusammenarbeit mit dem Funkdoc, das richtig aufgebaute DJ-Set, die Frage, wie groß eigentlich der HipHop-Einfluss in der Musik der beiden Hanseaten ist und: David Guetta.
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&#60;img src="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3415082/DSC_0469_640.JPG" width="640" height="425" width_o="1701" height_o="1132" src_o="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3415082/DSC_0469_o.JPG" data-mid="17579363"  border="0" align="left"/&#62;
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Interview: Wie kam denn eigentlich das Feature mit Redman auf eurem neuen Alben zustande?

Tobitob: Wir hatten diese Song „Battle No. 1“ und waren immer der Überzeugung, dass das ein perfektes Instrumental für einen Sänger oder Rapper wäre, haben ihn aber erst mal als Clubtrack rausgebracht. Es gibt nun mal wenige Rapper, die auf dem Tempo geil und tight rappen. Deshalb war Redman ein absoluter Traumkandidat. Er kann das und ist außerdem einer der wenigen Leute ist, die über die Jahre konstant am Start geblieben sind. Auch in unserer Jugend schon. Er fand den Track genau so geil wie wir und hat direkt losgelegt.

KoweSix: Wir haben jetzt erfahren, dass er wirklich darauf gewartet hat, bis ihm jemand vernünftige Beats für so etwas gibt. Und der Track hat halt die eine oder andere HipHop-Essenz. Das hat extrem gut gepasst und lief auch nicht so ab wie: „Kannst du bitte, bitte für uns rappen?“ - „Ja, hier ist die Kontonummer.“ Redman ist wirklich involviert und will den Track auch auf sein Album nehmen. 

Interview: Wie ist denn die Aufteilung bei euch, was die musikalischen Einflüsse angeht? Kommt der Soul eher von dir Tobi, der mit seinem Fünf Sterne Deluxe-Background HipHop-Wurzeln hat? Und die Dance-Elemente dann von KoweSix?

Tobitob: Nein, eigentlich haben wir Mitte der 90er zusammen mit HipHop angefangen und dann auch gemeinsam unsere Liebe zu elektronischen Sounds entdeckt. Erst durch TripHop und die French- House-Sachen. Da war ja allein schon durch das Sampling schon ein starker HipHop-Aspekt drin. Ende der 90er Jahre haben wir dann eine eigene Party gstartet: wir als DJ-Team und ein Label, das diese Musik zusammenführt. Unsere Abende fingen mit einem HipHop-Set an, gingen von da aus in Richtung Big Beat über, dann kamen House und Techno dazu.

Interview: Kowe, Tobi sagte gerade, du hättest auch mal HipHop gemacht?

KoweSix: Um Gottes willen. Meine HipHop-Karriere beschränkt sich auf einen Abend mit zwei Liedern. (lacht) Ich war nie so richtig aktiv. Aber wir sind sehr lange befreundet und haben ab einem gewissen Punkt sehr viel Musik zusammen gehört und uns damit professioneller auseinandergesetzt. Kennengelernt haben wir uns mit 18 – da habe ich vorher schon ganz anderen HipHop gehört als er. Wir haben uns auf einer Ebene getroffen und von da an ging die Reise dann weiter. Wobei wir uns unsere Inspiration und unsere Ideen nicht nur aus HipHop und elektronischer Musik holen. Da ist auch viel Analoges bei: Musik aus den 70er Jahren. HipHop, aber auch alles, woraus HipHop entstanden ist wie Soul, Funk, Jazz, ist ein maßgeblicher Teil unserer Arbeit. Sozusagen das Fundament. 

Interview: Wie kommt das denn eigentlich, dass Leute wie DJ Koze, DJ Phono oder auch du, Tobi, früher HipHop gemacht haben und jetzt eher in Richtung elektronische Musik gehen?

Tobitob: Die ganze Produktionsweise ist ja ähnlich. Auch, wenn das nicht so oft gesagt wird, aber HipHop ist ja auch elektronische Musik. The Roots machen natürlich andere Sachen. Aber grundsätzlich glaube ich, dass man irgendwann zu alt wird für die Plattitüden, die im HipHop bestehen. Und wenn du als Jugendlicher halt Bock auf einfache Inhalte hast, durchschaust du das, wenn du älter wirst und suchst nach anderer Musik. Aber der Sound an sich bleibt das, was du gerne hören würdest – deswegen ist bei uns alles von dieser HipHop-Basis aus weitergedacht.






KoweSix: HipHop ist in Deutschland ganz klar eine Jugendkultur. Das ist in den Staaten ja ganz anders. Da nehmen die das und tragen es ihr ganzes Leben mit sich. Selbst wenn es Gangster Rap ist, geht es ja ganz klar nicht um das, worum es den Kids hier in Deutschland geht. Zumindest in der Zeit, in der wir HipHop gehört haben. Das war neu, das kannte keiner, das war nicht konform mit den bestehenden Strukturen. Da wächst man dann natürlich raus. Wer über 20 oder Mitte 20 muss sich denn noch querstellen? Solche Leute sind dann eben noch nicht erwachsen geworden. Und wenn dein Publikum auch immer jünger wird oder jung bleibt, ist das auch eine Frage der Glaubwürdigkeit. Das Problem hat HipHop in anderen Ländern der Welt aber nicht.

Interview: Was kommen denn für Leute zu euren Konzerten?

KoweSix: Als wir damals mit dieser Party angefangen haben, war das echt geil. Du hattest halt so eingefahrene Strukturen: Die House-Leute gehen dahin, wo’s schick ist, die Techno-Leute in den Pillenkeller. Und wir haben das damals in einer trashigen Location, dem Hafenklang in Hamburg angefangen...

Tobitob: ...so ein Punkrock-Live-Schuppen...

KoweSix: Und auf einmal standen dann die Leute von den Plattenlabels da bei uns im Keller. Die Sekretärinnenschicksen, die Hipster, die Schanzentypen - bis hin zu den Punks. Die feierten da alle friedlich miteinander. Das war was ganz Neues und hatte bis dahin noch keiner so gemacht. Das war für uns Sinnbild für das, was wir eigentlich wollen. Wir wollen keine eingegrenzte Zielgruppe haben. Jetzt ist das natürlich alles größer geworden. Das kann also sein, dass du von einer Clique mit 17-jährigen Kids bis hin zu Werbern in den späten Dreißigern alles hast. Richtig kann ich das auch nicht beurteilen. Aber in Berlin ist es schon ein internationales Feierpublikum. 

Tobitob: Wir kriegen oft von den Veranstaltern gesagt, dass wir Leute in den Club ziehen, die sonst nicht kommen. Das Buntgemischte findet also irgendwie immer noch statt.

Interview: Gibt’s denn auch Leute, die man gar nicht da haben will?

KoweSix: Das darf man als aufgeklärter Mensch nicht und das ist uns auch wichtig. Es ist zwar eine Plattitüde, aber man soll das Buch ja auch nicht nach einem Cover beurteilen. Wir kommen aus kleinen Clubs, egal wir erfolgreich Tobi vorher schon war. Wir sind nicht groß eingestiegen. Und je größer das dann wird, desto mehr Leute verlierst du dann. Die fangen an rumzudiskutieren, dass früher alles besser war und so. Da kommen natürlich dann auch Sprüche wie: „Euer Publikum ist so prollig geworden.“ Wenn du auf einem Rave spielst, wo tausend Leute sind, sind da natürlich nicht nur Leute, mit denen ich in meiner Freizeit abhängen will. Aber es geht ja darum, gemeinsam etwas zu erleben. Wenn du ins Fußballstadion gehst, beschwerst du dich auch nicht, dass du einen Proleten neben dir hast. Du willst mit deinem Nebenmann nicht diskutieren oder in den Urlaub fahren. 


Moonbootica mit "Iconic":




Interview: Geht ihr denn selbst noch aus?

Tobitob: Wenn ich abends weggehe und Kumpels von mir auflegen, dann stehe ich da manchmal und würde am liebsten da hoch und selbst Songs spielen, weil ich den Sound nicht aushalte. 

KoweSix: Das war aber immer so. Natürlich sind die Gelegenheiten sehr selten geworden. Wir spielen seit 2004 jedes Wochenende zweimal durch mit Moonbootica. Da bleibt nicht viel Platz. Und wenn dann am Donnerstag die derbe Party abgeht, dann weiß ich aber auch, dass ich lieber zuhause bleiben will. Aber eigentlich haben wir ja genau deswegen angefangen. Die Partys waren immer so lieblos und unspektakulär. 

Interview: Wie fängt man denn ein gutes Set an?

Tobitob: Da der Kowe das seit Jahren tut, fragst du am Besten ihn.

KoweSix: Wenn ich das mal so sagen kann, waren wir da früher wirklich sensationell drin. Wir haben die Leute am Tresen abgeholt und dann durch die Nacht gezogen. Das ist eine gute Frage. Die Nummer mit der man anfängt, muss halt Aufmerksamkeit erregen. Die darf die Frauen nicht verschrecken. Wir machen ja eh alles nur für die Frauen. (grinst) Dann dürfen die Typen aber auch nicht denken: „Hö, was soll das denn jetzt?“ Drinnen, draußen, tagsüber, nachts. Das ist eine völlig intuitive Sache. Kommt immer drauf an. Schwierig.

Interview: Bekommt man eigentlich selber manchmal ein komisches Gefühl, wenn Leute wie ein David Guetta elekronische Musik in den Dreck ziehen?

KoweSix: Tut er nicht. Ich finde, der hat das gut gemacht. Wir kennen David auch. Natürlich sind wir nicht beste Freunde. Aber David ist extrem nice, entspannt und hundertmal cooler als 50 Prozent aller Berliner oder Hamburger DJ’s. Letztlich hat er uns allen mit dem, was er da gemacht hat, auch einen großen Gefallen getan. Der hat Türen geöffnet, die sehr sinnvoll für uns sind. Es ist aber natürlich befremdlich, wenn du mit deiner Zahnarzthelferin sprichst und sie fragst, was sie für Musik hört und sie „Electro“ sagt. Laurent Garnier hat in seinem Buch schon über den Resident-DJ vom HipHop-Floor geschrieben: Das war David Guetta. Der Typ hat schon aufgelegt, da habe ich noch genuckelt! Da sollte man lieber mal über die Undergroundacts herziehen, die trotzdem mit einem Privatjet angeflogen kommen. Aber gegen Guetta kann ich nichts sagen. Der versteht sein Handwerk. 

Mit “Our Disco Is Louder Than Yours” veröffentlicht das Hamburger Duo Moonbootica am 25.05. sein drittes Artist-Album. 


- Jan Wehn
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	<item>
		<title>Top 6: Die Woche in Mode</title>
				
		<link>http://blog.interview.de/Top-6-Die-Woche-in-Mode</link>

		<comments>http://blog.interview.de/following/blog.interview.de/Top-6-Die-Woche-in-Mode</comments>

		<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:47:18 +0000</pubDate>

		<dc:creator>INTERVIEW MAGAZINE GERMANY</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[16/05/2012, daily]]></category>

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		<description>Was bewegte die Modewelt in der letzten Woche? Wir werfen einen Blick zurück. Heute mit der Wiedergeburt des Wunderkinds, Chanel in Versailles und wir verraten, was Karl Lagerfeld und Snoop Dogg gemeinsam haben. 
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&#60;img src="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3415336/slide_226547_978562_free_640.jpg" width="640" height="715" width_o="894" height_o="1000" src_o="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3415336/slide_226547_978562_free_o.jpg" data-mid="17574237"  border="0" align="left"/&#62; 
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1. Heute beginnt offiziell das Filmfestival in Cannes und damit ein einzigartiges Schaulaufen auf dem Roten Teppich. Wie sich Sophia Loren und Co. dabei früher geschlagen haben, zeigt die Huffington Post in einem Rückblick der schönsten Looks des Filmfestivals. 


2. Die Mai-Ausgabe der italienischen VOGUE Uomo hat sich dem Kontinent Afrika verschrieben. Auf dem Cover mit dem verheißungsvollen Titel „Rebranding Africa“ ist jedoch kein afrikanisches Model abgebildet, sondern der Generalsekretär der UN, Ban Ki-moon. Suzy Menkes spricht sich in ihrem jüngsten Bericht recht positiv über die Initiative von Franca Sozzani aus. Die erklärt dazu übrigens selbst auf ihrem Blog: „We decided to underline the positive side of this young Continent from all points of view.“ (NY MAG)
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&#60;img src="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3415336/LUOMO-VOGUE-COVER_MAY-2012-502x600.jpeg" width="502" height="600" width_o="502" height_o="600" src_o="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3415336/LUOMO-VOGUE-COVER_MAY-2012-502x600_o.jpeg" data-mid="17574234"  border="0" align="left"/&#62;
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3. Zugegeben, manches Comeback ging ganz schön in die Hose. Wolfgangs Joops hingegen ging eher an den Mantel und die Kleider. Und zwar gelungen! Denn bei Joops neuer Kollektion für sein wiederauferwecktes Label Wunderkind, die vergangenen Freitag in Potsdam präsentiert wurde, waren sich alle Modekritiker einig: Gut, dass Wolfgang Joop zurück ist! Alfons Kaiser für die FAZ und Tilmann Prüfer für das ZEITmagazin berichteten über Joops Rückkehr.
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&#60;img src="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3415336/3604829707.jpeg" width="600" height="337" width_o="600" height_o="337" src_o="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3415336/3604829707_o.jpeg" data-mid="17574229"  border="0" align="left"/&#62;
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4. The Godfather of Fashion meets the Dogfather of Rap. Karl Lagerfeld und Snoop Dogg gemeinsam in einem Musikvideo? Ja, auch das ist möglich, werden wir nun belehrt. Verantwortlich dafür ist der französische DJ und Produzent Jean-Roch, der in der Anfangssequenz vom gottähnlich in Szene gesetzten Designer in Saint-Tropez (so der Titel des Tracks) begrüßt wird. Viel Spaß beim Schmunzeln!





5. Auch in seiner Tätigkeit als umtriebiger Modedesigner machte König Karl diese Woche von sich reden: Als er die neue Cruise Collection - eine Mischung aus historischer Jean d’Arc und exaltiertem Kostümfest der Neunziger - im Garten von Versailles zeigte. Für die kommende Saison hätte er allerdings absolut nichts gegen eine größere Aktion, wie er WWD verriet: „My idea is to hire a train, have dinner on the train, do the show in a ballroom and go back at night.”

Mehr dazu hier.
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&#60;img src="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3415336/9.jpeg" width="360" height="540" width_o="360" height_o="540" src_o="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3415336/9_o.jpeg" data-mid="17574227"  border="0" align="left"/&#62;
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6. Entgegen der proklamierten Printkrise ist noch genug Platz für Neuveröffentlichungen, vor allem die von Modemarken. Jüngster Zugang: das Opening Ceremony Magazin, das laut Refinery29 erstmalig im August erscheinen soll.


- Julia Stelzner</description>
		
		<excerpt></excerpt>

		<!--<wfw:commentRss></wfw:commentRss>-->

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	</item>
		
		
	<item>
		<title>Top 5 Looks: Carla Bruni-Sarkozy</title>
				
		<link>http://blog.interview.de/Top-5-Looks-Carla-Bruni-Sarkozy</link>

		<comments>http://blog.interview.de/following/blog.interview.de/Top-5-Looks-Carla-Bruni-Sarkozy</comments>

		<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:29:20 +0000</pubDate>

		<dc:creator>INTERVIEW MAGAZINE GERMANY</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[15/05/2012, daily]]></category>

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		<description>Ob jetzt der Mama-Look bei Carla Bruni Einzug hält, wissen wir natürlich nicht. Doch ihre Outfits als Première Dame an Sarkozys Seite werden wir vermissen. Zeit für ein Best-of.

Oh, Carla! Mit der Niederlage Sarkozys bei der französischen Präsidentschaftswahl vor über einer Woche sind auch die öffentlichen Auftritte an dessen Seite passé. Beziehungsweise werden wir sie wohl in Zukunft wieder als Chanteuse in T-Shirt und Jeans oder vielleicht auch vermehrt als Schauspielerin (wie schon in Woody Allen’s Midnight in Paris) erleben. 

Eigentlich schade. Denn als ehemaliges Topmodel wusste Bruni-Sarkozy stets, wie sie auf internationalem Parkett eine gute Figur machte. Und zeigte sich dabei sogar - bei aller gebotenen Konservativität - recht abwechslungsreich: nicht gerade bei der Farbwahl (die fiel meist auf Lila, Dunkelblau, Grau oder Schwarz), aber doch bei der Frage Jacky Kennedy versus Hollywood-Grace Kelly. So präsentierte sich Bruni bei ihrem ersten Auslandsbesuch an Sarkozys Seite in England recht bedeckt im grauen Mantel mit Pillbox-Hut und dann wieder schulterfrei und in fließender Seide bei Empfängen im Elysée Palast. Höchste Zeit, die schönsten Looks der nunmehr Ex-Première Dame der Mode aus der Schublade zu holen, bevor diese Rolle offiziell Valérie Trierweiler, die Lebensgefährtin von François Hollande, übernimmt.

1. Juli 2009: Mit ihrem bodenlangen, schulterfreien Seidenkleid und der passenden Diamanten-Kette zog Bruni neben der ebenfalls äußerst modischen Ehefrau des Scheichs von Katar bei einem Dinner im Elysée Palast alle Blicke auf sich. 
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&#60;img src="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3407791/slide_1836_24572_large.jpeg" width="550" height="400" width_o="550" height_o="400" src_o="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3407791/slide_1836_24572_large_o.jpeg" data-mid="17533542"  border="0" align="left"/&#62;



















(Credits: Huffington Post)
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2. April 2009: Einige Monate zuvor wusste Bruni schon im Doppel mit der spanischen Kronprinzessin Letizia zu punkten: in Dunkelblau. Übrigens war dieses Foto auch in der Rückenansicht sehr populär.
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&#60;img src="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3407791/07_carla-bruni-86236041.jpeg" width="452" height="610" width_o="452" height_o="610" src_o="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3407791/07_carla-bruni-86236041_o.jpeg" data-mid="17532971"  border="0" align="left"/&#62;




























(Credits: Eric Feferberg, AFP)
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3. April 2010: Carla Bruni als Miss Top Gun. Aber okay, wer eine Modellfigur und die richtige Größe hat, sieht auch in einem hellblauen Flieger-Overall gut aus. 
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&#60;img src="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3407791/07_carla-bruni-98605234_10.jpeg" width="425" height="610" width_o="425" height_o="610" src_o="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3407791/07_carla-bruni-98605234_10_o.jpeg" data-mid="17532972"  border="0" align="left"/&#62;




























(Credits: AFP)
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4. Mai 2011: Schwangerschaften bringen bekanntlich alle Frauen zum Strahlen. Und Ex-Models werden dadurch noch schöner. Der typisch französische Schwarz-Weiß-Kontrast und der A-Linien Klassiker bei Kleid und Mantel – fertig ist die offizielle Bruni-Umstandsmode.
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&#60;img src="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3407791/07_carla-bruni-114934386_10.jpeg" width="382" height="610" width_o="382" height_o="610" src_o="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3407791/07_carla-bruni-114934386_10_o.jpeg" data-mid="17532975"  border="0" align="left"/&#62;




























(Credits: Franck Prevel, WireImage)
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5. Juli 2009: Nochmal in Schwarz-Weiß, Jahre vor der Schwangerschaft. Hier strahlt allerdings nicht Bruni, sondern die Sonne – auf ihr Chanel-Kleid.
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&#60;img src="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3407791/bruni-sarkozy-sonne.jpeg" width="400" height="500" width_o="400" height_o="500" src_o="http://payload55.cargocollective.com/1/1/58834/3407791/bruni-sarkozy-sonne_o.jpeg" data-mid="17532977"  border="0" align="left"/&#62;























(Credits: imago)
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- Julia Stelzner
</description>
		
		<excerpt></excerpt>

		<!--<wfw:commentRss></wfw:commentRss>-->

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	</item>
		
		
	<item>
		<title>Die Musikvideos der Woche</title>
				
		<link>http://blog.interview.de/Die-Musikvideos-der-Woche-9</link>

		<comments>http://blog.interview.de/following/blog.interview.de/Die-Musikvideos-der-Woche-9</comments>

		<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:10:38 +0000</pubDate>

		<dc:creator>INTERVIEW MAGAZINE GERMANY</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[15/05/2012, daily]]></category>

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		<description>Teenie-Rap, Druffi-Rap, hipper Indierock, noch hipperer Traumtänzerpop– für unsere Videos der Woche haben wir einmal durch das Blogbecken gefischt. Von Canyons verwackelten Super 8-Aufnahmen aus dem Sommerurlaub über die ungeschönte HipHop-Performance eines SpaceGhostPurrp bis hin zum nachbearbeiteten Drogentrip von Bear in Heaven ist alles dabei.
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Kitty Pryde – Okay Cupid



Sie selbst hat wohl am wenigsten damit gerechnet, dass plötzlich das halbe Internet hinter ihr her ist. Kitty Pryde nennt sich zwar so wie das X-Men-Fräulein, hat sonst  weniger mit einem Superhelden als viel mehr mit einem trotzigen Teenager zu tun. Als genau der rappte die 17-jährige aus Wisconsin naiv, ein bisschen lustlos und herrlich unprofessionell ins Mikro ihres Laptops – und drei Wochen später wollen so ziemlich alle namenhaften Rapper in den USA mit ihr arbeiten. Jetzt gibt es aber erst mal ein Video zu „Okay Cupid“.


Canyons – When I See You Again?




Ja, gut. Kann man natürlich als das ewig gleiche Hipstergewäsch abtun. Nicht schon wieder verwackelte Urlaubsaufnahmen in Super 8, die von gutem Kaffee, noch besserem Sex und überhaupt der allertollsten Zeit des Lebens erzählen. Doch. Schon wieder verwackelte Urlaubsaufnahmen in Super 8, die von gutem Kaffee, noch besserem Sex und überhaupt der allertollsten Zeit des Lebens erzählen.


Paradis - Hémisphère



Und wo wir schon bei schön anzusehenden Videos sind, kommt hier gleich noch ein Großstadtgeschichtchen hinterher. Dazu haben Paradis mit „Hémisphère“ einen dahinschwebenden Song hingezockt, der von der Disco zur Afterhour ins kuschelige Bettchen hüpft. Ein bisschen so, als habe man Air, Sebastian Tellier und International Pony in herrlich weichen Daunenfedern miteinander schmusen lassen.


SpaceGhostPurrp – Tha Black God



Das „Purrp“ in SpaceGhostPurrps Künstlernamen rührt von zweierlei her: Zum einen gibt es im Norden Kaliforniens eine Marihuanasorte, deren Blätter ein kräftiges Lila tragen. Zum anderen erhält man auch einen satten Purpurton, wenn man sich den purple drank mischt. Ein nicht ganz legales Getränk, das man sich mit verschreibungspflichtigem Hustensaft, Sprite und Bonbonbröseln zusammenmischt. Kippt man sich diesen Cocktail in den Kopf und genehmigt sich noch ein paar starke Sportzigaretten, kann man verstehen, warum „Tha Black God“ klingt wie es klingt.


Bear In Heaven – Sinful Nature



Wie das aussieht, wenn man diese Monstermische intus hat, zeigt das neue Video von Bear In Heaven. Psychedelische, sich verformende und verfärbende Visuals aus „Pretty Woman“, bei denen man sich öfters mal verwundert die Augen reibt. Trippy.


- Jan Wehn</description>
		
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